Wacholder Nadeln

Wacholder Nadel riechen intensiv, aromatisch-würzig und warm. Der Rauch wirkt stark reinigend und schützend. Eine Räucherung verströmt eine ganz besonders lebensstärkende Energie aus, die die Achtsamkeit bestärkt.

 


10 g – CHF 3.50

Wacholder Nadel - Weitere Informationen

Verkaufsqualität

Nadel aus Wildwuchs

Stammpflanze

Juniperus communis, Cupressaceae

Herkunft

Schweiz

Räuchern

Als Einzelräucherung oder gemischt mit anderen Kräutern, Hölzer, Harze und Wurzeln auf der Räucherkohle oder auf dem Räucherstövchen verräuchert werden.

Vorsicht!! Brandgefahr: Nadeln können beim verräuchern explosionsartig verteilt werden!!

Eigenschaften und Verwendung

Duft und Rauch Eigenschaften

Wachholder ist ein Köstliches Räucherwerk. Die Nadel riechen intensiv, aromatisch-würzig und warm. Das Holz und Rinde haben einen sehr aromatischen süss-holzigen und erdenden Duft.

Wacholder verströmt eine ganz besonders lebensstärkende Energie aus, die unsere Achtsamkeit bestärkt. Die Pflanze und ihre verströmte Energie galten seit Anbeginn als Schutzmittel gegen Dämonen und schädliche Einflüsse und als einen stark Atmosphärischen Reiniger.

Traditionelle Verwendung

Zusammen mit Beifuss, gehören zu den wichtigsten und ältesten Sakralen Räucherpflanzen der Menschheit. Sein Holz, die Zweige oder die Beeren werden seit prähistorischer Zeit, für kultische magische und medizinische Räucherungen verwendet. In vielen frühzeitlichen schamanischen Kulturen wurde es als eine Räucherpflanze der Schamanen angesehen und wurde verschieden Gottheiten zugeordnet. Die Medizinfrauen und Männer atmen noch heute den Rauch der verschiedenen Wacholderarten ein um in Trance zu gelangen. Die Cheyenne räuchern mit den Zweigen bei ihren Zeremonien und Heilrituale, bei Schwitzhüttenzeremonien, Sonnentanz und bei Peyote-Séancen. Mit der Rauch vertrieben sie in der Prärie, auch heftige Wolkenbrüche und Gewitterstürme.

In Europa gehört es zu den wichtigsten Zauberpflanzen seit prähistorischen Zeiten. Insbesondere die Mamut Jäger der Magdalénien-Kultur, die vor 15 000 Jahren über ganz Europa verbreitet waren, haben viel mit Wacholder geräuchert. Die Germanen und Römer, benutzten das duftende Holz für ihre Opferfeuer und für die Scheiterhaufen, auf denen die Toten eingeäschert wurden. Während der Pestzeit im Mittelalter, wurde in den Städten Wacholderfeuer entzündet, da es als Schutzmittel gegen Ansteckung galt und so wurde es dem Pestheiligen Sankt Rochus geweiht. Bis über das Mittelalter hinaus, wurde mit ihm Sterbehäuser ausgeräuchert und bis in die Neu-Zeit wurden in der Schweiz, Schulräume und Krankenhäuser mit ihm ausgeräuchert um die Räume zu desinfizieren.